Buongiorno aus Bassano del GrappaGestern Morgen sind wir quer durch den Nationalpark des Gargano gefahren - diese 1% Italiens beherbergen offenbar 40% der Pflanzenwelt des Landes. Gesehen davon haben nicht sehr viel - aber es war interesant zu sehen, wie da plötzlich ein Berg ist und Laubmischwälder und Farn wachsen wo doch ringsherum quasi Dürre in der Fläche herrscht. 50 Orchideen-Arten würde man entdecken können wen man wandern würde.
Übernachtet haben wir in Bassano del Grappa, 750 km weiter im Norden, bereits im Veneto gelegen. Am Abend sind wir über die historische Brücke in die schöne Altstadt spaziert, haben eine Grappa (ja, la Grappa heisst es) von Nardini geposchtet. Essen war nicht so dolle vor Allem lagen bei Allen die Nerven blank, hatten wir doch grad am Telefon erfahren, dass unser Kater Bagi seit Samstag nicht mehr Heim gekommen war.. So brüllten sich die Herren an, es gab Tränen aber nach einem Tiramisu war die Welt wieder in Ordnung.
Es folgte für mich eine - trotz Klimaanlage schlaflose Nacht - alles mögliche drehte sich in meinem Kopf. Nun hatte ich in Italien endlich ein Wenig mein inneres Gleichgewicht gefunden gehabt.. Ich hoffe, dass diese Nervosität nicht wieder kommt :(
Nach dem Zmorge (das haben die Italos ja nicht überbewertet..) gings die Haarnadelkurven hoch nach Asiago, Käse kaufen und Denkmal aus dem 1.Weltkrieg angucken. Und dann kam glücklicherweise der Anruf, dass Bagilein diese Nacht Heim gekommen war - wenn auch nur zum Fressen.
Kurvenreiche Fahrt nach Trento - da sind wir nun auf der Autostrada nach Merano und weiter nach Lippoldswilen zu meinen Eltern.
Ciao d Italia!
sel
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