Sonntag, 21. September 2008

@ Home

Da sind wir wieder, jede Daheim.. Bevor wir noch eine kurze Zusammenfassung machen werden über Highways, Dieselverbrauch, Tiere etc, hier ein paar Stimmung von meiner Seite zur Einstimmung. Leider konnten wir euch bisher ja nur mit Text beglücken...

Berge und Seen am Glenn Highway (Alaska)
















Mondaufgang und heisse Quellen













Abendstimmung auf der Kanutour (am Wasser und am Lagerfeuer beim Trocknen)













Tombstone Mountains (Dempster Hwy)














Unser erster Grizzly














der treue Ford Super Duty














Eindruck vom Dempster Hwy














Schwarzbär










South Canol Road

Jana bei Bove Island








Am Bahnhof in Frankfurt mit unserem Gepäck

Donnerstag, 18. September 2008

17.9. Takhini -> Whitehorse

So, unser letzter Tag mit dem Camper und auch unser letzter richtiger Tag in Whitehorse. Die Ferien gehen zu Ende.
Am Morgen haben wir noch alles fertig gepackt (jedenfalls soweit, um es mit ins Hotel nehmen zu koennen), haben noch ein bisschen Abfall entsorgt und nach dem dumpen (zum Glueck das letzte Mal ;-) ging es die 16 km auf nach Whitehorse. Fuer die Hotsprings hat es leider nicht mehr gereicht - schade.

Auf dem Weg zu Fraserway haben wir nochmal vollgetankt, das Auto kurz abgesprueht, unser Hotelzimmer reserviert und zum Glueck auch gleich beziehen koennen (so waren wir unser Gepaeck schon los), haben dann noch den Frischwassertank gefuellt und dann waren wir punktgenau um 11.30 Uhr bei Fraserway. Das Auto wurde abgenommen (alles ok) und wir haben unsere zuviel gefahrenen Kilometer bezahlt (420 Dollar!!). Wir waren statt der vorher gekauften 4500 km ca. 5600 km gefahren ;-) Bitte keine Vortraege ueber Abgas oder so. Wir hatten selber ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Dann hat man uns ins Hotel gefahren und dort sind wir erstmal fuer ein paar Minuten tot auf die Betten gefallen.
Eine Weile spaeter ging es dann zu Fuss nochmal in die Stadt. Wir waren noch in ein paar Geschaeften, haben aber nichts grosses mehr gekauft. Dann haben wir uns noch die Zeit genommen, uns mal in aller Ruhe bei Starbucks hinzusetzen und einfach keinen Stress zu haben. Einfach nur dort sitzen und geniessen. Ich war glaube ich ca. 1 h dort und Selina kam nach ca. 30 Min. auch dazu. Dann haben wir beide voellig geschafft in den schoenen roten plueschigen Sesseln gesessen und die Leute draussen beobachtet. Ist schon lustig, Whitehorse ist in den Ferien so ein bisschen unsere kanadische Heimat geworden. Wir sind irgendwie immer wieder hierher zurueck gekommen. Heute war dann auch noch wunderschoenes sonniges und warmes Wetter (ca. 15 Grad) und das hat uns den Abschied schon ein bisschen erschwert.
Irgendwann ging es dann mal wieder zurueck ins Hotel (es war zum Glueck erst kurz nach 3) und dann hiess es endgueltig Koffer packen und alles gekaufte und alles Mitbringsel verstauen. Das dauerte eine Weile aber wir haben alles unter gekriegt. Jetzt hat jeder von uns seinen Rucksack bzw ich meinen Koffer und ausserdem haben wir noch den grossen Transasack mit allen Schlafsaecken und Matten usw. und noch den grossen gruenen wasserfesten Sack mit 44 l. Wir hoffen, dass das Gepaeck nicht zu schwer wird aber eigentlich sollte es klappen. Morgen wissen wir es definitiv. Dann ab zum Internet (zum Glueck ist das im Hotel - wir sind auch wieder im gleichen Hotel wie die ersten Naechte - im Yukon Inn) und noch die letzten Postkarten geschrieben. Jetzt waren wir gerade noch lecker essen (Salat und Nachos und jede einen Bison-Burger) und jetzt noch die letzten Eintraege im Blog und dann geht es ab ins Bett.
Morgen klingelt um 5.15 Uhr der Wecker und um 5.50 Uhr geht der Shuttlebus zum Flughafen. Der Flieger ab Whitehorse geht dann um 7.00 Uhr nach Vancouver. Dort haben wir ca. 6 Stunden Aufenthalt und fliegen dann am Nachmittag in die Nacht Richtung Frankfurt.

Ankunft in Frankfurt ist am 19.9. um 10.30 Uhr oder so. Dann mit dem Zug nach Bern und dort holt uns dann Duci ab und unsere Ferien sind definitiv beendet.
Wir freuen uns beide riesig wieder nach Hause zu kommen aber es war auch so schoen hier und der Abschied faellt uns wirklich recht schwer. Aber es waren ganz wundervolle 6 Wochen und jeder der sich frueher oder spaeter die Bilder ansehen wird (bzw. muss) wird das nachvollziehen koennen.

Also dann machts mal gut und bis gli in der Schweiz.
Letzte Gruesse aus Kanada
Jana und Sel

16.9. Takhini -> Skagway -> Takhini

Guten Morgen ;-)

... und das war er wirklich. Nach dem frustrierenden Abend fing der Morgen etwas besser an. Wir probierten an einem anderen Platz noch den Strom aus was leider auch nicht ging. Dann sind wir zum Office gefahren und haben dort gefragt, ob es sein kann, dass der Strom abgeschaltet war. Sie haben uns das bestaetigt. Es waren nur noch ganz wenige Stellplaetze mit Strom versorgt und wir hatten natuerlich keinen von denen. Wie ich am Morgen feststellte war es auch noch Platz-Nummer C13 und 13 ist jetzt wirklich nicht meine Zahl.
Somit war unser Stromproblem geloest und die Pumpe ging mit ein bisschen Anlaufzeit auch wieder. Wir hatten uns in der Zwischenzeit mit unseren 10 l Kanistern Trinkwasser ausgeholfen, welche wir vor der Abfahrt gekauft hatten. Jetzt waren wir maechtig froh darueber.
Als wir dann so in dem Office standen und erzaehlten dass wir eigentlich wegen der Hot Springs hergekommen waren, erzaehlte und die Betreiberin, dass zwar der Pool renoviert wurde aber das Wasser in ein Baechlein umgeleitet wuerde, in welches man kostenlos koennte. Sie hat uns das dann gezeigt und wir waren voellig baff. Das war ein Naturpool mitten in einem winzigen Baechlein. Der war tief genug um sich so richtig genuesslich reinsetzen zu koennen und das Wasser lief dann noch ueber einen kleinen (ca. 60 cm hohen) Wasserfall in diesen Pool. Das haben wir uns natuerlich nicht nehmen lassen und haben unsere Badeanzuege rausgesucht und sind reingegangen. Das Wasser hat ca. 45 Grad und war also wirklich heiss!! Wir hatten diese heile Fleckchen Erde fuer uns ganz allein und haben das ausgiebig genossen.
Alles war wieder gut. Der Camper funktionierte, wir konnten die HotSprings nutzen und dazu noch ganz exklusiv. Fantastisch.

Anschliessend ging es dann auf nach Skagway. Das war unser erster Ausflug als wir vor ca. 5 Wochen in Whitehorse ankamen und sollte nun auch der letzte werden. Die Fahrt war genauso traumhaft wie beim ersten Mal. Als wir hier vor 5 Wochen durchfuhren, hat Selina zu mir gesagt, ich solle mir jetzt mal die ganzen Berghaenge in Gelb statt in Gruen vorstellen. So wuerde es dann im Herbst aussehen. Und jetzt konnten wir es tatsaechlich alles in Gelb sehen. Wunderbar. Die 180 km bis Skagway vergingen wie im Fluge und als wir dort ankamen, haben wir als erstes vier grosse Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen sehen. Man waren die gross und das im kleinen Skagway. Das ist ja der Anfangshafen fuer die beruehmte Inside-Passage. Vermutlich hatten alle Schiffe ihren Passagieren Landgang gegeben. Auf jeden Fall war die Stadt total ueberfuellt mit Touristen. Wir waren voellig geschockt. Hatten wir uns doch auf einen gemuetlichen Bummel durch das ruhige Staedtchen gefreut. Wir sind dann als erstes ins Museum gegangen (welches bei unserem ersten Besuch schon zu hatte) und dann ging es ab in die Einkaufsstrasse. Lange haben wir das Gedraenge und die vielen Leute allerdings nicht ausgehalten. Also sind wir zum Abschluss noch zu Starbucks gegangen (ja richtig, dort hatte es einen Starbucks ;-) und haben uns dann auf den Weg zurueck zum Camper gemacht.
Schnell noch in einem Supermarkt Brot gekauft und ab Richtung Natur. Unser Brot war also nun (einen Tag vor dem Ende unserer Tour) tatsaechlich noch schimmelig geworden. Es hat uns aber wirklich zwei Wochen lang super ernaehrt. Ach war das lecker...
Die Rueckfahrt war wie immer wunderschoen. Am kanadischen Zoll ist mir dann noch ein Fast-Unfall mit dem Camper passiert. Ich wollte auf der falschen Seite durch und der Zoellner kam rausgesprungen und rief wir sollten anhalten. Habe ich dann natuerlich auch gemacht. Ich hatte die Hoehe nicht bedacht und dann holte der einen noch einen anderen zum gucken und schliesslich holten sie eine Leiter um zu schauen, ob wir noch Platz hatten. Dann meinte er, wir sollen Zentimeterweise zurueck fahren, was ich natuerlich dann auch gemacht habe.
Uffff, es war nichts passiert. Die Zoellner waren total nett und ich glaube nicht nur, weil wir zwei Frauen waren. Im Nachhinein war das ganze ziemlich lustig und ich glaube der hatte sich mehr erschrocken als wir beide. Bisher haben wir wirklich fast nur super nette Leute an der Grenze kennen gelernt. Die meisten haben sogar versucht ihre paar Brocken Deutsch rauszukramen. Mega herzig :-)

Auf dem Rueckweg haben wir beschlossen, nochmal bei Wolf (von Wolf Adventures) vorbei zu fahren. Wir hatten noch jede Menge Lebensmittel die wir ihm schenken wollten. Es waere wirklich schade gewesen, alles wegzuschmeissen. Wir haben ihn dann auch gefunden und er war sogar da. Wir haben im also tuetenweise Lebensmittel gegeben und noch ein bisschen geplaudert bevor wir uns dann wieder auf den Weg Richtung Takhini HotSprings gemacht haben um am naechsten Morgen nochmal reinhuepfen zu koennen.

Wir kamen gegen 21.30 Uhr an und haben uns diesmal einen Platz mit Strom ausgesucht. Die Pumpe tat leider wieder ein bisschen dumm aber das war uns jetzt auch egal. Morgen wuerden wir den Camper ja eh abgeben. Ich habe noch kurz gepackt, dann noch was kleines gegessen und ab ins Bett. Morgen frueh wuerde um 7 Uhr der Wecker klingeln.

Gruessli
Jana

15.9. Naehe kanadischer Grenze -> Takhini Hot Springs

Hallo zusammen

so, wir waren gerade noch lecker essen (Bison-Burger ;-)) und jetzt geht es weiter mit den letzten Eintraegen.

Von dem Campground in der Naehe der Grenze (also ca. 60 km entfernt - fuer kanadische Verhaeltnisse ist das quasi "um die Ecke") ging es am naechsten Morgen weiter in Richtung Whitehorse. Unterwegs hatten wir beschlossen, Whitehorse erstmal noch links liegen zu lassen und zu den Takhini Hot Springs zu fahren.

Auf der Strecke dahin war noch der Kluane National Park. Das war unser Tages-Mittagsziel. Der Kluane-Lake ist der groesste See im Yukon. Da wir beide grosse Seen eigentlich nicht soo sehr moegen sondern die kleinen viel schoener finden haben wir nicht allzu viel erwartet. Dafuer waren wir umso mehr ueberrascht. Das Wasser war traumhaft blau und wir hielten dann an einer Bucht an und dort gab es zum Glueck einen kleinen Trampelpfad nach unten an den See. Wow, da war es ja mal wieder um mich geschehen. Soviel Wasser und so blau und so eine tolle Bucht mit einem richtigen kleinen Strand mit Steinchen und sie lag so richtig gemuetlich und privat und war very cozy. Da wir schon seit drei Tagen keine Dusche mehr hatten haben wir kurzerhand beschlossen, baden zu gehen. Naja, baden kann man nicht wirklich sagen bei knapp 10 Grad Wassertemperatur aber wir sind ja durch die Kanutour absolut abgehaertet. Ob wir wohl jemals wieder eine richtig heisse Dusche nehmen koennen? ;-)
Wir stapften auf jeden Fall bis zu den Waden ins Wasser und haben dann unsere biologisch abbaubare Seife fertig gemacht. Sogar die Haare haben wir uns noch gewaschen. Ich fand es dann so schoen, dass ich grad nochmal kurz rein gehuepft bin. Man kann natuerlich nicht schwimmen, dazu ist es echt zu kalt, aber auf jeden Fall haben wir noch (jugendfreie) Fotos gemacht als Beweis. Wirklich toll, wir hatten unsere eigene Bucht. Ach war das schoen. Ich haette alleine in der Bucht einige Tage verbringen koennen :-)

Danach kamen wir an eine Baustelle und haben die Wartezeit fuer einen kleinen Imbiss genutzt. Als wir dann durch die Baustelle durchgefahren sind, haben wir ein Follow-Me Fahrzeug vorne dran gehabt. Richtig wie auf den Flughaefen. Es nannte sich Pilot-Car und wir sind natuerlich artig gefolgt bis die Baustelle fertig war. Dann haben wir noch einen Abstecher an einen kleinen See gemacht, weil es dort Weisskopfadler (Baldeagle) geben sollte und ab und zu Woelfe gesichtet wurden (Selina wollte doch sooo gerne einen Wolf sehen). Aber wir haben nur ein paar Enten beobachtet. Der See war aber sehr schoen. Waere auch schoen zum uebernachten gewesen, aber wir hatten ja noch einige Kilometer vor uns.
Also ging es weiter ueber Haines Junction, wo wir noch im Visitor Center vom Kluane waren. Sonst hat der Ort ausser einer kuriosen Kirche und einem komischen Gebilde mit allen Tieren im Gebirge drauf (das Ding nennen sie wegen der komischen Form uebrigens Muffin) nicht wirklich viel zu bieten. Also haben wir getankt und sind weiter.
Je mehr wir Richtung Whitehorse kamen, umso schoener wurden die Farben der Baeume. Das Gelb war wunderschoen und einige faerbten sich tatsaechlich orange und rot. So konnten wir also auch noch ein paar schoene Fotos vom Indian Summer machen nachdem wir auf dem Dempster Highway ein bisschen spaet und auf der Kenai Halbinsel noch zu frueh dran waren. Wir fuhren also durch diese tolle Gegend und kamen dann irgendwann an Whitehorse vorbei zum Abzweig zu den Takhini Hot Springs. Nun ja, was soll ich sagen... Es ist kaum zu glauben, aber die Hotsprings hatten tatsaechlich zu. Es will uns einfach nicht gelingen, in Kanada mal warm baden zu gehen. Erst hatte das Schwimmbad in Inuvik wegen Renovierung geschlossen und jetzt auch die Hotsprings in Takhini. Naja, wir konnten uns eigentlich nur kraeftig ueber unser "Glueck" amuesieren und sind trotzdem hingefahren, weil es auch einen RV-Campground dort hatte - sogar mit Stromanschluss.

Als erstes haben wir mal wieder gedumpt und dabei festgestellt, dass aus unserem Grauwassertank mehr Wasser rauslaeuft, wenn wir uns an die eine Seite vom Camper haengen bzw. nach aussen lehnen. Also haben wir das gemacht. Sah natuerlich so lustig aus, dass wir gleich mal ein Foto mit Selbstausloeser gemacht haben. Der Tank war danach zwar wieder nicht leer aber wir hatten viel Spass. Dann haben wir uns ein Plaetzchen gesucht (nachdem wir etwa 3 probiert hatten) und uns endlich eingerichtet. Dann haben wir leider festgestellt, dass wir trotz Anschluss keinen Strom im Camper hatten und ausserdem hat unsere Frischwasserpumpe die Nase voll gehabt und einfach kein Wasser mehr hoch gepumpt. Sie hat gepumpt und gepumpt aber es kam einfach nicht. Somit ging eigentlich nicht wirklich viel an dem Abend. Aber wir wollten es locker nehmen und haben uns im Backofen (der laeuft mit Propan und das ging zum Glueck noch) ueberbackene Nachos gemacht. Die konnten wir wegen des guten Wetters (es hatte den ganzen Tag noch nicht geregnet) sogar draussen essen. Super gemuetlich. Dann sollte es noch Chicken-Wings geben. Diese wurden leider auch nach 30 Minuten im Ofen bei voller Pulle nicht wirklich warm und somit haben wir recht frustiert am Tisch gesessen und haben uns schon den naechsten Tag bei Fraserway verbringen sehen um einen neuen Camper zu bekommen was sich fuer einen Tag ja auch nicht mehr wirklich gelohnt haette. Wir sind dann etwas frustiert ins Bett gegangen. Nordlichter haben wir natuerlich auch wieder keine gesehen. Das waere wohl auch zuviel verlangt gewesen an so einem Abend ;-)

Tschau zaeme
Jana

14.9. Palmer -> Kanada

Hallo zusammen.
Jetzt kommen so langsam die letzten Tage. Und die waren auch nochmal so richtig schoen. Wie schon geschrieben, haben wir nach einem weiteren naechtlichen Lachanfall beim ins Bett gehen wunderbar geschlafen. Am naechsten Morgen ging es auf Richtung Kanada. Es lagen einige Kilometer bis zur Grenze vor uns und nach der Beschreibung eines netten jungen Mannes in Chicken sollten diese nicht besonders werden. Also sind wir mal los.

Also ich weiss ja nicht, wo der sonst lang faehrt oder was fuer ihn besonders ist, aber wir sind schier durchgedreht. Wow - das waren Landschaften. Wunderschoene schneebedeckte Gipfel, grell-gelb-leuchtende Baeume, sich durch die Landschaft schlaengelnde Fluesse, romantisch ruhige Seen und sogar tuerkis schimmernde Gletscher. Es war also wirklich von allem was dabei und wir sind immer vor dem Regen davon gefahren. Das Wetter war uns also wirklich hold und dank der vielen Fotostopps gluehten unsere Kameras bald und die Speicherchips fuellten sich schneller als man gucken konnte ;-)
Selina hat ihren Traumberg (und Traummotiv) gefunden und ich auch und dann haben wir noch einen wunderschoenen See gesehen. Also Sel und ich finden immer an den gleichen Seen: Wenn wir ein Moose (Elch) waeren - dann waeren wir definitiv dort. Aber anscheinend denken wir eben nicht wie ein Moose und sehen an diesen Seen nie eins - aber die Landschaft ist einfach traumhaft!!

Relativ unvermittelt tauchte auf einmal die Grenze auf und die Grenzleute liessen uns ein bisschen warten. Mit der Einfahrt nach Kanada haben wir auch die Uhren mal wieder um eine Stunde vor gestellt. (Wir koennen kaum noch zaehlen, wie oft wir auf der Reise die Uhren verstellt haben...) Nach der Grenze waren wir eigentlich nur auf der Suche nach einem schoenen RV mit Duschen und Strom und Wasser usw. Auf dem Weg dorthin durften wir noch einen fantastischen Sonnenuntergang bewundern und einen aufgehenden Mond der soooo gross war, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. Einfach grossartig. Selina probierte ganz tapfer jeden Modus an ihrer Kamera aus - erfolgreich. Es sind einige tolle Fotos mit dabei. Dann ging es weiter Richtung RV-Camp und auf dem Weg dorthin hat Selina auf der linken Seite eine Moose-Kuh (also ohne Geweih) gesehen. Also schnell umgedreht und es war tatsaechlich noch da und liess sich von unserem quitschenden Camper ueberhaupt nicht beeindrucken. Ein paar Fotoversuche spaeter (es war inzwischen recht dunkel geworden) sahen wir auf einmal, dass noch ein Junges mit dabei war. Wir haben weiter fotografiert und sind irgendwann wieder umgedreht um weiter zu fahren. Dann liefen sie noch netterweise ganz gemaechlich vor uns ueber die Strasse und wir haben erst dann gesehen, dass es sogar zwei Junge waren. Leider war es so dunkel, dass wir nur noch ein schemenhaftes Foto machen konnten aber der Anblick war super! Ich hatte mir so gewuenscht, noch ein Moose zu sehen und da war es. Toll!!

Dann ging es weiter zum RV, welcher leider schon zu hatte fuer diese Saison. Was nun? Es war dunkel und wir waren K.O. Wir hielten an einer kleinen Raststaette mit Cafe und Selina ging rein um zu fragen, ob wir den Camper ueber Nacht dort abstellen koennten. Die drei Trucker waren total nett und boten uns an dort zu bleiben oder aber auf den RV zu fahren, welcher ca. 15 km entfernt ist und sicher noch offen hat. Wir haben uns fuer die zweite Variante entschieden, weil wir unbedingt mal wieder duschen wollten.
Nicht viel spaeter kamen wir dann dort an. Wir haben einen schoenen Stellplatz gefunden und er war landschaftlich wirklich schoen gelegen (direkt an einem Fluesschen). Leider hatte es keinerlei Duschen oder Strom oder so. Es war mehr ein Zeltplatz als fuer RVs aber das war uns dann auch egal. Abgestellt, in den Camper, was gegesen (wir haben jeden Abend was gekocht), noch ein bisschen gelesen und ab ins Bett.

Gruessli
Jana

Seward 13.9.08

Die Fahrt nach Seward war genial. Das Wetter war ja wie gesagt wie meistens *grins*. Aber landschaftlich toll. Etwas sehr gruen fuer meine Verhaeltnisse, aber ja. Im Oertchen Moose Pass haben wir uns (mal wieder unbewusst) Mittagessen besorgt: ich ein schwarzes MilkyWay und Jana ein doppeltes Eis... Naja, mal ne Abwechslung zu Brot (immer noch das, welches wir ueber dem Feuer auf der Kanutour gebacken haben), Wurst und Kaese.

Ja Item. Wir haben wieder mal ueber uns selber gelacht, wie wir da so im Auto sassen, das ungesunde Zeug reinstopften und uns gegenseitig anguckten und fragten, was wir eigentlich genau machen. So laeuft das immer: wir amuesieren und koestlich wegen der einfachsten Sachen und vor Allem haben wir stets gleichzeitig irgendwelche verrueckten Einfaelle oder Ausfaelle - also Jemand anders koennte mit uns glaub ich nicht reisen, der wuerd die Welt nicht verstehen. Die Berlinerin und die Bauerndorf-Tochter. Die 'ich-bin-immer-so-gluecklich' und die sehr Impulsive. Optisch ebenfalls unterschiedlich. Aber sonst offenbar in Vielem sehr aehnlich. Wir sind selber immer wieder ueberrascht, wie reibungslos unsere Reise ist, wie unglaublich viel Spass wir haben. Inzwischen sogar beim Dumpen. Und irgendwann werden wir auf den Camping-Plaetzen Stellverbot kriegen. Bevor wir einschlafen haben wir jeweils die absurdesten Ideen, wir sterben manchmal fast vor Lachen, also Schlafen kann da sicher kaum Jemand.

Eben. Ich war bei Seward. Als erstes zur Post, Madame braucht wieder Briefmarken (wir sollten eine eigene Poststelle eroeffnen glaub ich..) und dann ab zur Bibliothek - von da haben das letzte Mal geschrieben.
Und dann ins SeaLife. Erstens ist es da interessant und Zweitens trocken. Mir hats vor Allem das 'Beruehr-mich-Becken' (natuerlich nicht mich sondern die Seesterne, Anemonen und Seeigel) angetan. Lustige Konsistenzen! Und dann haben wir vor Allem ueber die Puffin's gestaunt. Nein, das ist nix zum Essen, das sind Enten, die sehr tief tauchen koennen. Sieht also sehr speziell aus, wenn da eine Ente im Wasser 'geflogen' kommt und einem Fisch was wegschnappt.
Auf dem Weg zurueck haben wir mal eine Dumping-Station gefunden - und sofort genutzt. Nicht dass ihr nun denkt wir gehen so oft aufs Klo (gehen wir seehr selten in dem kalten, engen Ding - lieber draussen oder im Restaurant) oder abwaschen. Wie wir spaeter rausfinden werden, spinnt einfach die Anzeige...
Der Rueckweg verlaeuft ruhig. Noch ein Stopp in Moose Pass und so rasch wie moeglich durch Anchorage. Wir zweigen auf den alten Glenn Highway ab und sind gluecklich: so muss eine Strasse sein! Wenig befahren, gut gepflastert oder gegravelt. Wir finden ca 2 Meilen vor Palmer einen netten RV-Park (neben einem Friedhof) und schlafen da sehr gut. Die gewohnte naechtliche Aktivitaet 'ich guck mal nach den Nordlichtern' verlaeuft auch hier ohne Ergebnis. Wir freuen uns mega auf die Rueckkehr nach Kanada.

Samstag, 13. September 2008

Portage, Seward

Morgen. Wir machen Pancakes und fahren dann noch etwas weiter zum Portage Lake. Die ganze Nacht hat es geblasen und gestuermt. Geschlafen haben wir nur mit Ohrstoepseln. Nun auf dem Parkplatz vor dem Interpretive Center pustet es uns und unser Auto fast vom Platz! Auf dem See schwimmt noch ein kleiner Eisberg. Und die Wellen schlagen hoch. Es ist fazinierend, aber lange bleiben wir nicht. Noch ein Abstecher ins Coffee und den Giftshop und gleich ist einem wieder wohlig, so liebevoll ist alles gemacht.
Die Weiterfahrt nach Seward ist super, das Wetter wird wieder etwas besser und wir fahren unter einem Regenbogen durch. Mal gucken, was uns am unteren Ende der Insel erwartet...

Bis gli, haebets guet!

12.9. Talkeetna - Anchorage - Beluga Point

Der Morgen vom 12.9. begann mal wieder mit Dumpen. Nach der Nachtaktion vom 11. hatte ich ziemlich die Nase voll. Warum kriegen wir den Greywassertank eigentlich nie wirklich leer? Ich verstehe die Technik dahinter nicht wirklich und die Anleitung half uns ja diesmal auch nicht weiter. Naja, nochmal ein Versuch. Wieder brachten wir es wenigstens auf halb voll. Hoffentlich bleibt er diesmal eine Weile so. Danach ging es die letzten paar Meilen bis Talkeetna. Der Ort hat uns auch wieder voellig ueberrascht. Wir hatten ein voellig totes Oertchen im Nirgendwo erwartet und stattdessen waren recht viele Touris dort und wir waren recht lange unterwegs. Es hatte tolle Geschaefte, ein tolles Cafe und sogar einen kleinen Laden in dem wir die ersten ausgegangenen Lebensmittel wieder nachkaufen konnten (Zucker und Tee). Dann noch zum PostOffice (die Briefmarken waren mal wieder alle) und dann machten wir uns auf den Weg Richtung Anchorage. Lust hatten wir beide mal wieder nicht wirklich auf Grossstadt - aber was solls. Einfach dran vorbei fahren konnten wir auch nicht.

Kurz vor Anchorage befindet sich das "Alaska Native Heritage Center" und das war unser erster Anlaufpunkt. Es war ein wirklich tolles Museum mit kleinen aber sehr lebendigen Ausstellungen, die das Leben frueher und heute der Natives in Alaska zeigte. Es gab Tanzvorfuehrungen und die jeweiligen Haeuser der 4 verschiedenen Natives wurden in einem Freigelaender vorgestellt und man konnte dort reingehen. Ueberall waren Leute, die jeweils was dazu erzaehlten und auch alle Fragen beantworteten. Es war wirklich sehr interessant und so gut gemacht, dass es nicht langweilig wurde.

Danach ging es weiter nach Anchorage. Oje, Grossstadt (fuer alaskanische Verhaeltnisse). Viel Verkehr, Stau, jede Menge Ampeln und Autos und Leute. Gar nicht unser Ding im Moment. Wir muessen uns erst wieder langsam an die Zivilisation gewoehnen glaube ich. Nach dem ueblichen Stopp in der Visitor Info und dem Shopping in den Gift Shops ging es dann endlich mal wieder zu Starbucks :-) Einige geschriebene Karten, eine gekaufte Tasse und ca. 1 h spaeter sind wir dann Richtung Library gefahren um dort ins Internet zu kommen. Diese machte um 18 Uhr zu und wir waren um 15:58 dort. Shit happens. Dann haben wir uns entschlossen, noch ein bisschen weiter suedlich zu fahren in Richtung Kenai oder zumindest bis irgendwo auf die Insel. Das wurde uns als extrem sehenswert empfohlen. Also los.

Als wir aus Anchorage rausfuhren fing es dann leider wieder an zu regnen und als wir ans Mehr kamen war es richtig stuermisch. Ich musste wirklich beide Haende am Lenkrad lassen. Auf jeden Fall fuehrte die Strasse direkt am Meer entlang und es war trotz (oder vielleicht gerade wegen?) dem schlechten Wetter einfach genial. Es hat einen richtig umgewedelt, wenn man ausgestiegen ist und die Wellten waren auch nicht zu verachten. Als wir die Kuestenstrasse langfuhren kamen wir am Beluga-Point vorbei. Dort soll man angeblich Wale beobachten koennen. Und was soll ich sagen, es kamen doch tatsaechlich Beluga-Wale vorbei und zwar etwa 10 Meter neben unserem Aussichtspunkt. Einfach der Hammer. Also was Tiere angeht koennen wir uns wirklich nicht beklagen. SUPER.

Dann ging es an die Suche nach einem RV und wir haben auf einer kleinen Strasse etwas ab vom Haupt-Highway dann auch was schnuckeliges gefunden. Ein richtig schoen im Wald gelegener Platz und es waren auch schon andere RV dort. Es stuermte ganz extrem und nachdem wir uns abgesichert hatten, dass es keine toten Baeume in der Naehe hatte, die haetten umfallen koennen, haben wir uns ein leckeres Znacht gemacht mit Kartoffeln, Rotkohl und Fischstaebchen. Dann ging es nach ein bisschen lesen ab ins Bett.

Meine Zeit ist vorbei. Tschuess.

Gruessli
Jana

Denali Nationalpark

11. September 2008. Wir sind um 9.15 Uhr bereit zum Einsteigen in den Parkbus, welcher uns waehrend 6 Stunden die Tiere und Natur im Park zeigen wird. Heute ist uebrigens der letzte Tag fuer diese Saison... Schwein gehabt!

Das Wetter ist - eh ja, wie meist seit wir hier sind - nass. Bewoelkt. Aber neben mir sitzt ja die Optimistin in Person (ein Sonnenkind, echt!) und drum wirds schon noch besser werden.
Die Vegetation ist hier noch etwas zurueck im Vergleich zum Norden. Drum gibts hier wieder rot und gelb in Huelle und Fuelle (zumindest wenn man's grad sieht zwischen dem Grau).

Bald schon beginnt ein nerviges Pipsen im Bus. Nach ein paar Rueckfragen mit der Station hat der Busfahrer schliesslich einen neuen Bus geordert. Und waehrend die Meisten Fahrgaeste an einem Halt umsteigen in einen andern Bus, warten wir mit dem echt sehr gespraechigen (und unterhaltsamen sowie vielwissendem) Fahrer auf den Ersatz. Nach der Weiterfahrt sehen wir bald eine erste Grizzly-Mutter mit 2 cups (Jungen). Leider etwas weit weg. Gleich links davon auf einer anderen Anhoehe noch eine mit ihrem Nachwuchs! Toll. Spaeter dann auf einem Huegel viele weisse Punkte - beim genauen Hinsehen mit dem Fernglas erkennt man Beine: Dall-Sheeps.
Die Landschaft wechselt mit dem Wetter. Es wird trockener, die Tundra zeigt sich. Ebenso die faszinierende Berglandschaft, sehr farbig wegen all der Sedimentablagerungen. Und die Fluesse, toll! Noch ein Redfox und ein Golden Eagle.
Bald drehen wir um und die Wetterfenster werden groesser. Nun sieht man auch die hoeheren Schneeberge. Den Mt McKinley - oder Denali - (wegen dem bin ich eigentlich hergekommen...) den sehen wir aber nicht. Von der Distanz vom Boden zur Spitze gesehen ist das uebrigens der 2. hoechste Berg der Welt. Nur der Nanga Parbat ist noch hoeher.
Wie auch immer. Auf der Rueckfahrt sitzt dann tatsaechlich die eine Baerenmutter mit den Jungen auf der Strasse. Und fuehlt sich da offenbar sehr wohl. Immer wieder trottet sie etwas weiter, unser Bus hinterher. Super Fotos! Eines der Jungen stellt sich an die Tuere und kratzt daran. Mega suess! Hach... Nach langen Minuten steigt sie dann den Huegel hoch und wir fahren weiter. Ein tolles Erlebnis.
Kaum zurueck fahren wir dann weiter in Richtung Anchorage. Das Tagesziel heisst Talkeetna. Das wurde uns von einen Typen damals in Chicken empfohlen. Als wir dort ankommen ist es bereits mal wieder am Eindunkeln. Wir finden einen Platz fuer unser Fahrzeug und schliessen Strom an (ja, wir geniessen die Neuentdeckung). Nach einem Znacht wasche ich ab und aha: Das Wasser in der Dusche steigt... Hm. Also fahren wir nachts um 10 noch rueber zur Dumpstation (Jana hasst dumpen. Es gibt glaub wenig was sie echt nicht mag, aber das gehoert definitiv dazu *lach*). Frisch entleert (nicht alles wie wir frustriert festellen) stehen wir wieder am Platz. Das mit dem Strom ist auch nicht wie sonst. Nerv. Die Heizung macht was sie will - wie immer eben. Aber gluecklicherweise macht uns die Kaelte (soo kalt wirds ja nicht, etwa um die 8 Grad meistens) ja nix mehr aus.
Die Nacht ist echt ein Erlebnis. Von weitem hoere ich schon die Lokomotive pfeifen. Immer wieder. Bis wir dann beide wachliegen und Angst haben, dass sie gleich durch den Camper fahren wird. Das rumpelt und pfeift - gewaltig. Aber nur 3 Mal noch und dann ist Morgen *stoehn*.

Fairbanks - Denali

Hallo zusammen

da sind wir mal wieder. Selina wartet noch auf einen freien PC und dann tippen wir wieder parallel. Zum Glueck sind wir so schnell, heute hat jeder von uns nur 35 Min. Zeit :-)

Also Fairbanks. Hmmm, was gibt es gross zu erzaehlen: Wir waren in der Visitor Info und sind dann noch 2 Strassen weiter gelaufen und haben ein bisschen geshoppt. Dann wollten wir wieder raus aus der Stadt. Ich wollte mir unbedingt noch das Uni-Gelaende ansehen und das war wirklich toll. Ich finde das immer so genial dort. Die ganzen Studenten mit den Buechern unter dem Arm und so. Wirklich schoen. Danach wollten wir auf den Parks Highway Richtung Sueden und haben uns verfahren aber dadurch einen ganz tollen Loop in der Naehe von Fairbanks gemacht. Super schoene Aussicht. Wir haben uns nur gewundert, als wir auf einmal wieder die Uni vor uns hatten obwohl wir angenommen hatten, dass Fairbanks lange hinter uns liegen wuerde. Naja, einen kleinen Lachanfall spaeter haben wir dann die richtige Auffahrt auf den Highway gefunden und ab ging es Richtung Denali National Park.
Auf der Fahrt dorthin wollten wir noch ein Foto machen von uns beiden am Ortseingangsschild vom Ort "Happy" aber wir haben den Ort nicht gefunden und er war auch nicht auf allen Karten drauf. Also ging es ohne Foto weiter. Zwischendurch hat es mal ganz heftig geregnet und dann schien auch wieder die Sonne. Die Vegetation dort war noch nicht so weit wie im Norden wo die Baeume so langsam alle Blaetter verloren haben. Richtung Denali hatten wir noch wunderbar gelbe Baeume am Wegesrand und als die Sonne reinschien war es einfach fantastisch.

Nach ein paar Kilometern ;-) und etwas spaeter am Abend (so gegen 18 Uhr) kamen wir dann am Denali an. Wir sind als erstes zur Visitor Info vom Park und haben uns dort Bustickets fuer den naechsten Tag gekauft. Man kann mit dem eigenen Auto nicht in den Park fahren. Nur bis Meile 15 und wir wollten ein bisschen weiter rein. Danach ging es zu einem RV und dort hatten wir dann auch Strom- und Wasseranschluss. So konnte ich ueber Nacht alle Geraete mal wieder richtig laden mit Strom aus der Steckdose und nicht aus der Autosteckdose.

Wir und unser Camper - allein dazu koennten wir einen eigenen Blog schreiben :-) Wir lesen beide mal generell keine Bedienungsanleitungen und drum haben wir auch das Wasser einfach angeschlossen, wie wir dachten. Naja, am Abend haben wir dann rausgefunden, dass der Wasseranschluss gar nicht den Tank fuellt sondern einfach die Wasserhaehne mit Wasser versorgt solange man dran haengt. Darum wurde unser Tank auch nicht voller ;-) Ein kurzer Blick in die Anleitung hat uns dann gezeigt, wo wir den Schlauch anschliessen muessen, um den Tank zu fuellen. Das hat dann auch hervorragend funktioniert.

Ganz in der Naehe vom RV-Park waren einige Laeden in Blockhuetten untergebracht. Dort gab es Souvenirs in Huelle und Fuelle. Wir haben das Angebot ausgiebig genutzt :-) Danach sind wir ziemlich muede zurueck in den Camper. Shoppen ist ja soooo anstrengend.
Das Wetter war leider noch nicht besonders. Es fing an zu regnen in der Nacht. Hoffentlich wuerden wir am naechsten Tag im Denali dann was sehen.

Gruessli
Jana